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Aida: Treuester Kunde erhält überraschendes Hausverbot

Der treueste Aida-Stammgast erhält überraschend Hausverbot - Was steckt dahinter?

Aida Cruises, eine renommierte Reederei, hat einem langjährigen Stammgast, Daniel S., nach 30 Reisen ein Hausverbot erteilt. Dies kam für den 33-jährigen Passagier überraschend, da er bereits rund 50.000 Euro für seine Aida-Kreuzfahrten ausgegeben hatte. Die Entscheidung, Daniel S. ein Hausverbot für alle Aida-Schiffe zu erteilen und sogar seine geplante Reise zu den Kanaren zu stornieren, löste sowohl bei ihm als auch bei seinem Anwalt, Manuel Novak, große Bestürzung aus.

Die jüngsten Erfahrungen von Daniel S. mit Aida Cruises waren enttäuschend. Auf einer Kreuzfahrt mit der „Aida Blu“ brach er beim Essen eines selbstgemachten Brotes unglücklicherweise einen Zahn an einem Stein. Darüber hinaus kam es zu einer unglücklichen Behandlung im Bordhospital, als versehentlich Spülmittel anstelle von destilliertem Wasser in sein CPAP-Gerät gelangte. Trotz einer Beschwerde über Anwalt Manuel Novak erhielt Daniel S. lediglich einen Bordgutschein als Ausgleich.

Ein weiterer unerfreulicher Vorfall ereignete sich auf seiner letzten Reise mit der „Aida Nova“. Daniel S. beobachtete unhygienisches Verhalten anderer Gäste am Buffet und beschwerte sich darüber. Die Reaktion des Personals an der Rezeption und die häufigen Routenänderungen während dieser Reise verstärkten seinen Unmut. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Kundenservice und Kritik am Umgang des Personals erhielt Daniel S. überraschenderweise ein umgehendes Hausverbot von Aida Cruises.

Die Reederei forderte Daniel S. telefonisch und per E-Mail auf, keine weiteren Reisen mit ihnen zu buchen. Eine Begründung für das Hausverbot wurde nicht genannt. Trotz der Erstattung seiner Reisekosten durch Aida Cruises bleibt Daniel S. enttäuscht über die undurchsichtige und drastische Maßnahme. Sein Anwalt, Manuel Novak, äußerte ebenfalls sein Unverständnis über das Vorgehen der Reederei und betont, dass treue Stammgäste nicht derart behandelt werden sollten. Daniel S. hofft nun auf eine Klärung der Situation und freut sich auf seine kommende Kreuzfahrt mit MSC.

Lebt in Niendorf und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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