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Israel-Krieg: Hamas lehnt Geisel-Deal ab – USA drängen auf Waffenruhe

Hamas-Delegation reist nach Ägypten: Hoffnung auf Durchbruch bei Geisel-Verhandlungen

Eine Delegation der Hamas hat angekündigt, nach Ägypten zu reisen, um weitere Verhandlungen über einen möglichen Geisel-Deal zu führen. Laut einem Statement der Terrororganisation haben sie eine positive Einstellung gegenüber einer potenziellen Feuerpause im Konflikt zwischen Israel und dem Gazastreifen. Diese Ankündigung deutet darauf hin, dass die Hamas offen für weitere Gespräche ist, um eine endgültige Vereinbarung zu erzielen.

In Bezug auf den Konflikt betreffen die Kosten für den Wiederaufbau des Gazastreifens laut den Vereinten Nationen bis zu 40 Milliarden Dollar. Abdallah al-Dardari, Leiter des UN-Entwicklungsprogramms für die arabischen Staaten, sprach von einer beispiellosen Herausforderung für die Weltgemeinschaft. Er prognostizierte einen mehrere Jahrzehnte dauernden Prozess, um den zerstörten Gazastreifen wieder aufzubauen.

Mit Blick auf den aktuellen Stand der Verhandlungen lehnte die Hamas den jüngsten Vorschlag Israels für eine Waffenruhe und einen Geisel-Deal im Gazastreifen ab. US-Außenminister Antony Blinken drängte die Hamas jedoch in Richtung Zustimmung und bezeichnete den Vorschlag als sehr stark. Israel steht bereit, über eine dauerhafte Wiederherstellung von Ruhe im Gazastreifen zu diskutieren, wie aus neuesten Informationen hervorgeht.

Die Situation bleibt weiterhin angespannt, da Israel eine Offensive in Rafah plant, um die Hamas-Bataillone zu eliminieren, unabhängig davon, ob ein Geiseldeal zustande kommt oder nicht. Mit dem internationalen Druck und den fortgesetzten Verhandlungen scheint eine Lösung des Konflikts in greifbare Nähe zu rücken, während sich die Welt auf eine mögliche Waffenruhe und den Wiederaufbau vorbereitet.

Eva Schmidt

Lebt in Niendorf und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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