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Wirtschaft

Investitionsprojekte in Deutschland: Alarmierender Rückgang laut EY-Geschäftsführung

Alarmierender Trend: Deutschland verliert in der Investitionslandschaft an Boden

Der Vorsitzende der EY-Geschäftsführung, Henrik Ahlers, äußert sich besorgt über den rückläufigen Trend ausländischer Investitionen in Deutschland. Er bezeichnet den Rückgang als alarmierend und weist darauf hin, dass Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Standorten an Dynamik verliert. Seit 2017 ist die Anzahl der Investitionsprojekte in Deutschland um 35 Prozent gesunken, während Großbritannien einen Rückgang von 18 Prozent verzeichnete. Im Gegensatz dazu konnte Frankreich einen Zuwachs von 20 Prozent verzeichnen, was das Land zum Profiteur des Brexits macht.

Ahlers betont, dass Deutschland sogar mehr Investitionen verloren hat als Großbritannien, was auf eine problematische Entwicklung hindeutet. Die Wirtschaftsexperten warnen vor den negativen Auswirkungen dieses Trends auf die Wettbewerbsfähigkeit des Landes und plädieren für Maßnahmen zur Stärkung der Attraktivität des deutschen Wirtschaftsstandorts. Es wird angemerkt, dass eine gezielte Politik zur Förderung von Investitionen notwendig ist, um den Abwärtstrend zu stoppen und Deutschland wieder als attraktives Ziel für ausländische Investoren zu positionieren.

Die aktuellen Zahlen verdeutlichen die Herausforderungen, denen die deutsche Wirtschaft gegenübersteht, und rufen nach einer umfassenden Analyse und gezielten Maßnahmen zur Umkehrung des Trends. Es wird darauf hingewiesen, dass Deutschland dringend Maßnahmen ergreifen muss, um den Anschluss an andere europäische Länder nicht zu verlieren und seine Wettbewerbsposition zu stärken. Die Situation erfordert ein koordiniertes Vorgehen von Politik und Wirtschaft, um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wirtschaftsstandorts langfristig zu sichern.

Oliver Stein

Lebt in Berlin und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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