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Finanzen

Klitschko-Brüder unter Kritik: Teure Party in Hamburg sorgt für Kontroversen.

Geheimnisse und Skandale: Die kontroverse Welt der Klitschko-Familie

Der ehemalige Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat öffentlich dazu aufgefordert, dass junge Ukrainer in ihre Heimat zurückkehren sollten. Diese Aufforderung kam während eines Interviews mit dem Magazin „20 Minuten“ und stammt von dem Bruder des Bürgermeisters von Kiew, Vitali Klitschko. Parallelen dazu zieht ein Video, das die Kinder von Vitali Klitschko bei einer Luxusparty in Hamburg zeigt. Die Feier fand in der neuen Villa der Familie in Othmarschen statt, die auf einen geschätzten Wert von 5,5 Millionen Euro kommt.

Die Darstellung von teuren Autos und reichlich Alkohol bei der Party hat zu Kritik geführt, da sie im Widerspruch zur Forderung nach Rückkehr junger Ukrainer steht. Es tauchen auch Fragen zu den Finanzen der Klitschko-Familie auf. Kritiker werfen den Brüdern Doppelmoral vor und vermuten Verbindungen zu Offshore-Konten in der Schweiz sowie Geldtransfers über baltische Banken nach Zürich, die im Zusammenhang mit Hotelgeschäften in Kiew stehen sollen.

Die Verteidigung des exzessiven Verhaltens der Kinder mit dem Argument, sie seien in ausländischen Kliniken geboren worden und hätten somit keine ukrainischen Pässe, stößt ebenfalls auf Kritik. Die Intransparenz bezüglich der finanziellen Angelegenheiten der Familie Klitschko verstärkt die Diskussion um die Glaubwürdigkeit ihrer Forderungen nach mehr Unterstützung für die Ukraine.

Laura Johnson

Lebt in Bremen und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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