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Finanzen

USA fordern harte Sanktionen gegen Russlands Finanzinstitute

Die verdeckten Gefahren neuer Sanktionen: Banken in Alarmbereitschaft

Bidens Regierung plant Maßnahmen, um Putins Finanzierung des Ukraine-Krieges zu stoppen. Die verschärften Sanktionen der USA sollen Druck auf Russlands Wirtschaft ausüben und Präsident Putin einschränken. Experten warnen jedoch vor möglichen Risiken, die neue Sanktionen im Finanzsektor mit sich bringen könnten.

Die USA haben schon in der Vergangenheit vehement gegen Länder vorgegangen, die Russland im Ukraine-Konflikt unterstützen. Im Dezember 2023 unterzeichnete Präsident Biden eine Durchführungsverordnung, um Finanzinstitute zu bestrafen, die Russland bei der Umgehung von Sanktionen helfen.

Gerüchten zufolge könnten mögliche Sanktionen im Finanzsektor nicht nur chinesische Banken betreffen, die bereits den Zahlungsverkehr mit Russland eingeschränkt haben. Laut Experten könnten Banker vermehrt in die Sanktionspolitik einbezogen werden, was mit finanziellen Risiken verbunden ist.

Die Sanktionen könnten Banken vor große Herausforderungen stellen. Eric Young, Senior Managing Director bei Guidepost Solutions, betont die Unsicherheiten bezüglich potenzieller Institute, die von Sanktionen betroffen sein könnten. Experten erwarten daher, dass Banken Schwierigkeiten bei der Überprüfung von Sanktionsverstößen haben werden.

Russland wird vorgeworfen, Sanktionen zu umgehen und auf dubiose Zahlungswege zurückzugreifen. Laut Berichten haben chinesische Unternehmen alternative Zahlungswege gefunden, darunter den Einsatz von Kryptowährungen wie Tether. Experten mahnen, dass Russland weiterhin versucht, seine Kriegsfinanzierung durch neue und unkonventionelle Zahlungswege aufrechtzuerhalten.

Laura Johnson

Lebt in Bremen und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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