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Real Madrid vs. FC Bayern: Angstgegner-Ruf in Gefahr

Kehrt die Angst vor dem FC Bayern zurück? Eine Analyse des Duells mit Real Madrid

Der langjährige Mythos der „Bestia Negra“, der Angstgegner, für den Real Madrid der FC Bayern war, hat im vergangenen Jahrzehnt gelitten. Bei den letzten drei Aufeinandertreffen zwischen den Teams – im Viertelfinale 2017, Halbfinale 2018 und Halbfinale 2014 – haben die Spanier jeweils triumphiert. Diese Siege haben das Angstgegner-Verhältnis umgekehrt. Die Begegnung der beiden Vereine in Champions League und Landesmeisterpokal – auch „Clásico de Europa“ genannt – ergab eine ausgeglichene Bilanz. Beide Teams erzielten 42 Tore und feierten elf Siege.

Real Madrid tritt gegen den FC Bayern mit viel Selbstvertrauen an. Die Mannschaft ist ungeschlagen in der laufenden Champions-League-Saison und kann auf Siege gegen starke Gegner verweisen. Obwohl Real Madrid in La Liga souverän führt, haben Schwächen anderer Teams zur Dominanz beigetragen. Real Madrid hat in den letzten Jahren gezeigt, dass sie entscheidende Spiele gewinnen können – eine Tradition, auf die das Team stolz ist. Carlo Ancelotti, der Trainer von Real Madrid, steht für Erfolg und Ruhe in wichtigen Spielsituationen.

Die Defensive von Real Madrid, angeführt von erfahrenen Spielern wie Antonio Rüdiger, Eder Militao und Dani Carvajal, wird durch ein starkes Mittelfeld mit Spielern wie Toni Kroos und Luka Modric unterstützt. Zudem verfügen sie über junge Talente wie Jude Bellingham, der in beeindruckender Weise relativ neu im Team ist und Ancelottis Spielstil bereichert. Das Duell mit dem FC Bayern wird eine interessante Mischung aus Erfahrung und Jungtalent bieten. Die Frage, wer das Ticket für das Finale in Wembley löst, wird die Entscheidung bringen, welches Team als Favorit in den Endkampf um den Henkelpott geht.

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Lebt in Rügen und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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