Die deutsche Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel, die bis 2019 in einer Beziehung mit der Journalistin Anne Will war, hat sich nach ihrer Trennung im Jahr 2019 erneut in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Ihre Beziehung zu Will wurde 2007 bekannt gegeben, und sie gingen 2016 eine eingetragene Lebenspartnerschaft ein. Trotz des öffentlichen Interesses hält Anne Will ihr Privatleben weitgehend aus den Schlagzeilen.
Miriam Meckel, die am 18. Juli 1967 in Hilden geboren wurde, ist Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen seit 2005 und begeistert sich für die Schnittstelle zwischen Kommunikation und Technologie. Des Weiteren hat sie eine erfolgreiche Karriere in den Medien hinter sich, unter anderem als Chefredakteurin der Wirtschaftswoche und als Moderatorin verschiedener Formate.
Berufliche Erfolge und Publikationen
Meckel ist nicht nur die Gründerin und CEO von ada Learning, einem Edutech-Unternehmen, sondern auch Autorin mehrerer Bücher. Ihr neuestes Werk, „Alles überall auf einmal“, das sich mit der Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) in der modernen Gesellschaft befasst, wurde 2024 veröffentlicht.
Im Rahmen ihrer akademischen Karriere hat sie bedeutende Beiträge zur Kommunikationswissenschaft geleistet. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Kommunikationsmanagement, internationale Kommunikation und Medienökonomie. Sie ist außerdem Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.
Einblicke in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz
In ihren neuesten Äußerungen hat Meckel die Potenziale und Herausforderungen von KI in der Wissenschaft hervorgehoben. Sie betont, dass KI insbesondere in der Lage ist, Muster und Korrelationen in Daten zu erkennen, während Menschen die Verantwortung für den Kontext und kausale Zusammenhänge tragen müssen. Im Rahmen ihrer Forschung hat sie die moralischen und ethischen Herausforderungen beim Umgang mit Daten und KI thematisiert, wie zum Beispiel die Notwendigkeit eines sicheren Umgangs mit Daten und die Vermeidung von Bias.
Des Weiteren ermutigt sie junge Wissenschaftler dazu, sich intensiv mit KI auseinanderzusetzen und diese Technologie als Werkzeug zur Effizienzsteigerung in der Forschung zu nutzen. Ihre Anregungen unterstreichen die Rolle der menschlichen Expertise im Forschungsprozess, um sicherzustellen, dass ethische Grundsätze eingehalten werden und die Qualität der Theorien gewahrt bleibt. Die Universität St. Gallen bietet auf ihrer Plattform weitere Einblicke in ihre Überlegungen zum Thema KI.
Miriam Meckel hat sich durch ihre vielseitige Karriere und ihre Aktivitäten in der wissenschaftlichen Gemeinschaft einen Namen gemacht, und bleibt eine einflussreiche Stimme im Bereich der Kommunikation und Medien.