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Weltglücksatlas 2021: Warum die Finnen glücklicher sind als die Deutschen

Deutschland gehört nicht mehr zu den 20 glücklichsten Ländern weltweit, so der Weltglücksatlas. Die Finnen im hohen Norden werden als besonders glücklich eingestuft, unter anderem aufgrund ihrer Zufriedenheit mit sozialer Unterstützung, Einkommen, Demokratie und der Abwesenheit von Korruption. Trotzdem steht Deutschland auf Platz 24 von 143 Ländern, was zeigt, dass es anderen Nationen im globalen Vergleich besser geht.

Interessanterweise wird in dem Glücksatlas nicht erwähnt, dass Finnland innerhalb der EU die meisten Menschen mit psychischen Krankheiten hat. Das finnische Gemüt wird oft als "Sisu" beschrieben, was eine Art von beharrlicher Gelassenheit bedeutet. Dies erinnert an deutsche Redewendungen wie "Nicht gemeckert ist halb gelobt", was auf eine gewisse Resignation und Akzeptanz hinweist.

Es ist wichtig anzumerken, dass Deutschland in vielen Bereichen gute Werte aufweist, die zu einem glücklichen Lebensgefühl beitragen. Korruption ist vergleichsweise niedrig und es existiert eine starke soziale Unterstützung. Die deutsche Demokratie bietet Freiheiten, die von vielen geschätzt werden. Trotzdem zeigt der Weltglücksatlas, dass es immer Raum für Verbesserungen gibt.

Eine interessante Tabelle könnte Fakten zu psychischen Krankheiten in verschiedenen EU-Ländern enthalten, um einen Vergleich zu ermöglichen. Es wäre auch interessant, historische Daten zur Entwicklung des Glücksindex in Deutschland im Laufe der Jahre zu betrachten, um mögliche Trends aufzudecken. insgesamt ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass Glück subjektiv ist und von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird.



Quelle: BERLINER MORGENPOST / ots

Martin Schneider

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