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Verkehrsminister Wissing drängt Autobauer: E-Autos müssen auch für Normalverdiener erschwinglich sein

In einer aktuellen Pressemitteilung hat Verkehrsminister Volker Wissing die deutschen und europäischen Autobauer aufgefordert, erschwingliche Elektroautos zu produzieren, die sich auch Normalverdiener leisten können. Angesichts der eingebrochenen Verkaufszahlen von E-Autos warnte Wissing davor, auf Billig-Stromer aus China zu setzen und betonte die Bedeutung der nationalen Souveränität bei der Produktion von erschwinglichen E-Fahrzeugen in Deutschland.

Der Minister lehnte Erwägungen in der EU ab, heimische Hersteller durch Strafzölle für chinesische E-Autos zu schützen und plädierte stattdessen für fairen Wettbewerb durch Handelsabkommen. Wissing betonte, dass weniger Wettbewerb nicht zu preiswerteren Elektroautos führen würde und betonte die Bedeutung eines globalen Wettbewerbs.

In Bezug auf lokale Auswirkungen könnte die Produktion erschwinglicher E-Autos in Deutschland positive Auswirkungen auf die Automobilindustrie haben, da dies die Nachfrage im Inland steigern und Arbeitsplätze sichern könnte. Zudem könnte dies die nationale Souveränität stärken und die Abhängigkeit von globalen Zulieferketten verringern.

Historisch gesehen haben deutsche Autobauer eine lange Tradition in der Automobilproduktion und sind international für ihre Qualität und Innovation bekannt. Die Forderung nach erschwinglichen Elektroautos könnte dazu beitragen, diese Tradition fortzusetzen und die deutsche Automobilindustrie in einem wettbewerbsintensiven Markt zu stärken.

In der folgenden Tabelle sind einige Fakten zu Elektroautoverkäufen in Deutschland aufgeführt:

| Jahr | Verkaufszahlen von E-Autos in Deutschland |
|------|-------------------------------------------|
| 2019 | 63.281 |
| 2020 | 194.163 |
| 2021 | 261.413 |

Die steigenden Verkaufszahlen von E-Autos in den letzten Jahren zeigen das wachsende Interesse der deutschen Bevölkerung an Elektromobilität und die Bedeutung einer erschwinglichen Preisschicht für den Massenmarkt.



Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung / ots

Martin Schneider

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