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Update zu DGE Ernährungsempfehlungen: Geflügelwirtschaft kritisiert geringen Konsum tierischer Lebensmittel

In einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung wies der Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft die aktualisierten Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zurück. Verbandspräsident Friedrich-Otto Ripke betonte, dass die Empfehlungen der DGE nicht der Lebensrealität der Menschen entsprechen würden. Die DGE empfiehlt unter anderem einen geringeren Konsum tierischer Lebensmittel, wie beispielsweise nur ein Ei und 300 Gramm Fleisch pro Woche.

Ripke argumentiert, dass der Pro-Kopf-Konsum von Eiern in Deutschland tatsächlich gestiegen sei, anstatt gesunken, wie es die DGE behauptet. Er betont die ernährungsphysiologische Wertigkeit von Eiern und weist darauf hin, dass beispielsweise die Zubereitung eines Omeletts mehrere Eier erfordert. Ripke kritisiert zudem, dass die DGE bei ihren Empfehlungen zu sehr klimapolitische Gesichtspunkte berücksichtige.

Es ist wichtig zu beachten, dass Ernährungsempfehlungen ein sensibles Thema sind und regelmäßig überprüft und angepasst werden müssen, um aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen gerecht zu werden.

Eine mögliche lokale Auswirkung dieser Debatte könnte sein, dass Verbraucher in Bezug auf ihren Konsum tierischer Produkte verunsichert sind. Es ist ratsam, sich bei Unsicherheiten an Ernährungsexperten zu wenden, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

In der folgenden Tabelle sind einige Fakten zum Konsum von Eiern in Deutschland aufgeführt:

| Jahr | Durchschnittlicher Pro-Kopf-Konsum von Eiern (Stück) |
|------|------------------------------------------------------|
| 2018 | 230 |
| 2019 | 236 |
| 2020 | 240 (geschätzt) |

Es ist interessant festzustellen, dass der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum von Eiern in Deutschland in den letzten Jahren leicht angestiegen ist, obwohl die DGE eine Reduzierung empfiehlt. Dies verdeutlicht die Vielschichtigkeit von Ernährungsempfehlungen und den individuellen Umgang mit ihnen.



Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung / ots

Martin Schneider

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