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Wirtschaft

Türkei stoppt Handel mit Israel: Eskalation im Nahost-Konflikt

Handelsstopp und Völkermord-Klage: Türkeis Reaktion auf Israels Gaza-Konflikt

Der türkische Präsident Erdogan hat auf die israelischen Angriffe im Gazastreifen reagiert, indem die Türkei den gesamten Handel mit Israel ausgesetzt hat. Das türkische Handelsministerium verkündete diese Maßnahme als Reaktion auf die „sich verschlimmernde humanitäre Tragödie“ in den von Palästinensern bewohnten Gebieten. Die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern wurden bereits Anfang April durch Exportbeschränkungen beeinträchtigt, was zu einer weiteren Eskalation führte.

Die Türkei hat angekündigt, den Handelsstopp aufrechtzuerhalten, bis die israelische Regierung den ungehinderten Fluss humanitärer Hilfe nach Gaza zulässt. Israel reagierte empört auf die Entscheidung der Türkei und beabsichtigt, nach Alternativen im Handel mit der Türkei zu suchen, unter anderem durch Fokus auf lokale Produktion und Importe aus anderen Ländern.

Des Weiteren plant die Türkei, sich einer von Südafrika eingereichten Völkermord-Klage gegen Israel anzuschließen, die Verstöße gegen die Völkermordkonvention im Gaza-Krieg vorwirft. Zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen bleibt die Situation weiterhin angespannt, während sich viele Menschen auf einen Durchbruch in den Verhandlungen zwischen den beiden Parteien hoffen.

Oliver Stein

Lebt in Berlin und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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