Wirtschaft

Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn: GDL kündigt Streiks ohne Vorwarnung an

Nach dem erneuten Scheitern der Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL steht fest, dass es zu weiteren Streiks kommen wird. Die GDL plant, ihre Gangart zu verschärfen, indem sie zukünftige Streiks ohne 48-stündige Vorankündigung durchführen könnte, was auch die Osterferien betreffen könnte. Dies wird voraussichtlich zu erheblichen Beeinträchtigungen für Bahnreisende führen. Gleichzeitig sehen sich die Gewerkschaft und ihre Streiks einer Zunahme von Medienhetzkampagnen ausgesetzt, während Forderungen nach Einschränkung des Streikrechts lauter werden.

Das Hauptstreitthema sind die Arbeitsbedingungen der Schichtdienstbeschäftigten der Bahn AG. Die GDL fordert die stufenweise Absenkung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich, was sie bereits bei privaten Bahnfirmen durchgesetzt hat. Dies ist eine Forderung, die auch in anderen Tarifrunden derzeit eine Rolle spielt.

Die Diskussion dreht sich um die Verantwortung für die Streiks und die schwierige Situation der Fahrgäste. Einerseits steht die Gewerkschaft, die ihr wichtigstes Durchsetzungsmittel konsequent einsetzt, um berechtigte Forderungen durchzusetzen. Andererseits steht das bundeseigene Unternehmen Deutsche Bahn, das sich mit Unterstützung des Verkehrsministers als Bollwerk gegen bessere Arbeitsbedingungen positioniert.

In der folgenden Tabelle sind relevante Informationen zu den Tarifverhandlungen und Streiks zwischen der GDL und der Deutschen Bahn zusammengefasst:

| Thema | Information |
|-------------------|-------------------------------------------------------|
| Gewerkschaft | Lokführergewerkschaft GDL |
| Unternehmen | Deutsche Bahn AG |
| Forderung | Absenkung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden |
| Durchsetzung | Bereits bei privaten Bahnfirmen durchgesetzt |
| Auswirkungen | Mögliche Streiks ohne Vorankündigung und in den Osterferien |



Quelle: nd.DerTag / nd.DieWoche / ots

Martin Schneider

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