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Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland steigt auf Rekordhoch

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland erreichte im vergangenen Jahr ein Rekordhoch von 34,7 Millionen, wobei Frauen einen bedeutenden Beitrag leisteten. Die Beschäftigungsquote von Frauen liegt jedoch mit 58,7 Prozent immer noch deutlich unter der Quote der Männer (65,8 Prozent). Besonders in Westdeutschland fällt die Beschäftigungsquote der Frauen mit 58,0 Prozent niedriger aus als die der Männer (66,2 Prozent).

Der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei Frauen ist vor allem auf kräftige Zuwächse bei der Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen, wobei fast die Hälfte aller Frauen in Teilzeit arbeitet. Interessanterweise beruht das Beschäftigungsplus bei Frauen ausschließlich auf ausländischen Staatsangehörigen, während die Beschäftigung von deutschen Frauen leicht abnahm.

Obwohl der Gender Pay Gap sich im vergangenen Jahr leicht verringert hat, verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen immer noch weniger als Männer. Zudem sind Frauen in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert, sowohl auf der ersten als auch auf der zweiten Führungsebene.

Tabelle mit relevanten Informationen:

| | Frauen | Männer |
|--------------------------|---------------------|---------------------|
| Beschäftigungsquote | 58,7% | 65,8% |
| Teilzeitbeschäftigung | 49,8% | 13% |
| Anteil ausländischer Frauen | 13% | - |
| Bruttoarbeitsentgelt | 3.413 Euro/Monat | 3.779 Euro/Monat |
| Frauen in Führungspositionen | 28% (erste Ebene) | - |

Diese Zahlen verdeutlichen die aktuellen Herausforderungen für Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und zeigen auf, wo Verbesserungen erforderlich sind, um die Gleichstellung am Arbeitsplatz voranzutreiben.



Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA) / ots

Martin Schneider

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