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Regierungen sollen digitale Fähigkeiten fördern und Nutzungskluft schließen

Der afrikanische Fußballstar Asisat Oshoala und der Telekommunikationsverband GSMA fordern Regierungen weltweit dazu auf, mehr zu tun, um sicherzustellen, dass Bürger die notwendigen digitalen Fähigkeiten besitzen, um die Möglichkeiten des Internets voll auszuschöpfen. Die Nutzungskluft, von der weltweit drei Milliarden Menschen betroffen sind, ist vor allem in Afrika südlich der Sahara weit verbreitet. Obwohl die Mobilfunkabdeckung mittlerweile bei 95% der Weltbevölkerung liegt, nutzen immer noch 38% der Menschen weltweit kein mobiles Internet, obwohl sie Zugang dazu haben. In Afrika südlich der Sahara steigt diese Zahl auf 59%, hauptsächlich aufgrund eines Mangels an digitalen Kenntnissen und Fähigkeiten.

Asisat Oshoala, die Gründerin der Asisat Oshoala Foundation in Lagos, setzt sich persönlich dafür ein, dass die junge Generation lernt das Internet zu nutzen. Gemeinsam mit der GSMA arbeitet sie daran, die Nutzungskluft zu schließen. Lara Dewar, Marketingleiter der GSMA, betont die Bedeutung eines gemeinsamen Vorgehens von Regierungen, Regulierungsbehörden und der Telekommunikationsbranche, um die Hindernisse für die Konnektivität zu verringern und sicherzustellen, dass niemand in einer zunehmend vernetzten Welt zurückgelassen wird.

Es ist entscheidend, dass die Regierungen weltweit Initiativen zur Förderung der digitalen Kompetenz verbessern und die Nutzungskluft schließen. Weitere Informationen zur Kampagne "Breaking Barriers" und den Bemühungen, die Nutzungskluft zu überwinden, finden Sie auf der Website der GSMA.

In der folgenden Tabelle sind einige Fakten zur Nutzungskluft und dem Internetzugang in verschiedenen Regionen der Welt aufgeführt:

| Gebiet | Anteil der Bevölkerung ohne Internetzugang |
|----------------------|-------------------------------------------|
| Weltweit | 38% |
| Afrika südlich der Sahara | 59% |
| Europa | 17% |
| Nordamerika | 12% |
| Asien | 42% |

Es ist offensichtlich, dass die Nutzungskluft in Afrika südlich der Sahara besonders hoch ist. Durch die Zusammenarbeit von Regierungen, Regulierungsbehörden, und der Telekommunikationsbranche können jedoch Maßnahmen ergriffen werden, um die digitale Integration zu fördern und sicherzustellen, dass alle Bürger Zugang zu lebensverändernden Möglichkeiten haben.



Quelle: GSMA / ots

Martin Schneider

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