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Neuer Tarifvertrag: Bis zu 19 Prozent Gehaltserhöhung für IB-Beschäftigte 2025 – 2026

Die Gewerkschaften ver.di und GEW haben sich mit dem Internationalen Bund (IB) auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt, der ab dem 1. Januar 2025 gilt. Dieser Tarifvertrag beinhaltet Entgeltsteigerungen von bis zu 19 Prozent für alle Mitarbeiter des IB. Besonders in den Bereichen Arbeitsmarktdienstleistungen werden die Gehälter deutlich angehoben, wodurch die Bedingungen für die Beschäftigten verbessert werden.

In den regionalen Organisationseinheiten des IB können Beschäftigte unterschiedliche Gehaltssteigerungen erwarten, abhängig von ihrem Tätigkeitsfeld. Mitarbeiter der IB Südwest GmbH werden während der Laufzeit des Tarifvertrags eine Gehaltssteigerung von 19 Prozent erhalten. Zudem wird die soziale Komponente berücksichtigt, indem die Gehaltszuwächse in den unteren Einkommensgruppen höher ausfallen.

Im Bereich Arbeitsmarktdienstleistungen erhalten die Mitarbeiter jeweils eine Entgelterhöhung von 4,5 Prozent in den Jahren 2025 und 2026. Dies liegt über den Steigerungen im Mindestlohn "Weiterbildung". Zusätzlich werden die Tabellenwerte der Einkommensgruppen 9.1, 9.2, 10.1 und 10.2 erhöht. Dies unterstreicht die Bedeutung der Weiterbildung und hebt die Bedingungen für die Beschäftigten hervor, die bereits oberhalb des Branchenniveaus liegen.

Besonders erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass beim Internationalen Bund Frauen für gleiche Arbeit das gleiche Gehalt wie Männer erhalten, was anlässlich des Equal Pay Day betont wird. Zusätzliche Regelungen im Tarifvertrag betreffen Zulagen für Praxisanleiter in der erzieherischen Ausbildung und in der Pflege sowie die Möglichkeit für die Mitarbeiter, an Heiligabend und Silvester komplett frei zu haben ab 2025.

Diese Neuerungen im Entgelttarifvertrag des IB sind ein großer Schritt, um die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber zu steigern und den Mitarbeitern eine finanzielle Anerkennung für ihre Arbeit zu bieten. Die Einigung mit den Gewerkschaften zeigt, dass durch konstruktive Verhandlungen positive Verbesserungen für die Beschäftigten erzielt werden können.



Quelle: Internationaler Bund / ots

Martin Schneider

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