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Wirtschaft

Neue Jobchancen in der Solarbranche trotz Krise: Fachkräfte dringend gesucht!

Herausforderungen und Perspektiven in Sachsen: Jobchancen in der Solarbranche

Die Bundesagentur für Arbeit in Sachsen sieht trotz der aktuellen Krise in der deutschen Solarindustrie gute Jobchancen für Beschäftigte. In der Solarbranche arbeiten oft Mechatroniker, Elektroniker und Fachkräfte aus der Energietechnik, Berufe, in denen es Engpässe bei Fachkräften gibt. Der Chef der Regionaldirektion, Klaus-Peter Hansen, betont, dass es derzeit nur wenige geeignete Bewerber gibt, sodass freie Stellen lange Zeit unbesetzt bleiben könnten.

Der Hersteller Solarwatt kündigte an, die Produktion von Solarmodulen in Dresden im Sommer einzustellen. Geschäftsführer Detlef Neuhaus gab an, dass der aggressive Verdrängungswettbewerb in der Branche keine andere Wahl ließe. Rund 190 Mitarbeiter sind von dieser Entscheidung betroffen. Auch das Schweizer Unternehmen Meyer Burger hat die Modulproduktion in Freiberg eingestellt, nachdem erhoffte Hilfen seitens der Ampel-Koalition in Berlin ausblieben.

Die Branche kämpft schon länger mit massivem Druck durch Billigimporte aus China. Trotz globaler Herausforderungen stellen Betriebe in Sachsen weiterhin Mitarbeiter ein, insbesondere in den begehrten und gesuchten Fachkräften. Hansen hob dabei die Mikroelektronik- und Halbleiterindustrie als mögliche Arbeitsfelder hervor, in denen auch Beschäftigte der Solarbranche neue Perspektiven finden könnten.

Oliver Stein

Lebt in Berlin und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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