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Neue DIN-Norm für Finanzprodukte: Blue Invest der Bayerischen erhält Bestnote

Die neue DIN-Norm DIN77236 hat zum Ziel, die Nachhaltigkeit von Finanzprodukten zu klassifizieren, ähnlich dem "Nutri-Score" für Lebensmittel. Ziel ist es, irreführende Marketingversprechen grüner Finanzprodukte durch eine produkteinheitliche Zertifizierung entgegenzuwirken und Kunden sowie Vermittlern mehr Transparenz zu bieten. Das neue Rating-Verfahren, das Ähnlichkeiten mit dem "Nutri-Score" und Energieeffizienzklassen für Elektrogeräte hat, klassifiziert Produkte nach ihrem nachhaltigen Impact und ob sie den ESG-Kriterien der Europäischen Union entsprechen.

Als erstes Produkt auf dem Markt wurde die Fondspolice "Blue Invest powered by Pangaea Life" der Bayerischen mit der nachhaltigsten Kategorie A klassifiziert. Diese erhält die höchste Nachhaltigkeitsklassifizierung aufgrund ihres einzigartigen Anlagekonzepts, das auf konkrete Sachwerte wie Windparks, nachhaltige Energiespeicher und ökologisch sowie sozialpositive Wohnquartiere setzt.

Die Bewertung der Produkte nachhaltiger Finanzprodukte nach dieser neuen DIN-Norm hat das Ziel, irreführende Marketingversprechen zu reduzieren und Kunden sowie Vermittlern mehr Klarheit zu bieten. Die Bewertung basiert auf einer sorgfältigen Prüfung, ob ein Produkt nachhaltig im Sinne der Umweltverträglichkeit, sozialen Verantwortung und verantwortungsbewussten Verwaltung ist.

Die Bayerische wurde im Jahr 1858 gegründet und besteht aus verschiedenen Gesellschaften, darunter die Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. und die Bayerische Lebensversicherung AG. Pangaea Life ist ein globaler Investment Manager und Anbieter nachhaltiger Vorsorgelösungen.

Die Fondspolice "Blue Invest" basiert auf den beiden Sachwerte-Fonds "Blue Energy" und "Blue Living" von Pangaea Life, die in ökologische und sozialverträgliche Anlagen investieren und ihren Kunden maximale Transparenz bieten.

Das Rating-Verfahren und die Klassifizierung der Produkte sollen die von der Europäischen Union geforderte Berichterstattung über die Nachhaltigkeit von Finanzprodukten vereinheitlichen und transparenter machen. Die Vereinheitlichung ermöglicht es Verbrauchern, professionellen Anlegern und Beratern zu einer objektiven und leichtverständlichen Einschätzung über die Nachhaltigkeit eines Produkts zu kommen.



Quelle: die Bayerische / ots

Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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