Wirtschaft

Freiburger Ökonom kritisiert Apple: EU-Kommission gegen Machtmissbrauch im App-Store

Der Freiburger Ökonom Walter Eucken (1891 bis 1950) wäre auch misstrauisch gewesen angesichts der aktuellen Entwicklung im App-Store des US-Konzerns Apple. Eucken hätte wahrscheinlich darauf hingewiesen, dass die Macht, die Apple in diesem Marktplatz innehat, dazu führen könne, den Wettbewerb zu unterdrücken und den freien Marktzutritt zu beschränken. Als Wegbereiter der sozialen Marktwirtschaft sah Eucken jedoch Wettbewerb und freien Marktzugang als grundlegend für eine menschenwürdige Wirtschaftsordnung an.

Die EU-Kommission hat gute Gründe, gegen Apple vorzugehen, da der Techriese seine beherrschende Stellung ausgenutzt hat, um maximale Gewinne zu erzielen. Die Strafe, die Apple möglicherweise zahlen muss, könnte als Abschreckung dienen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Lokal gesehen könnte diese Entwicklung Auswirkungen auf die Verbraucher in Freiburg haben, die möglicherweise von einer größeren Auswahl und fairen Preisen für Apps profitieren könnten, wenn der Wettbewerb gestärkt wird.

Historisch betrachtet hat die Freiburger Schule, zu der auch Walter Eucken gehörte, einen großen Einfluss auf die deutsche und europäische Wirtschaftspolitik gehabt. Die Ideen der Schule, die für einen starken Wettbewerb und eine marktwirtschaftliche Ordnung stehen, bleiben auch heute relevant.

Um einen Überblick über die Marktmacht von Apple im App-Store zu geben, könnte die folgende Tabelle Informationen über den Anteil von Apple am App-Markt und vergleichbare Plattformen enthalten:

| Unternehmen | Anteil am App-Markt |
|--------------|----------------------|
| Apple | 30% |
| Google | 29% |
| Amazon | 11% |
| Andere | 30% |

Dies verdeutlicht die dominierende Position von Apple und die potenziellen Auswirkungen auf den Wettbewerb.

Letztendlich ist es wichtig, dass Regulierungsbehörden wie die EU-Kommission eingreifen, um sicherzustellen, dass der Wettbewerb aufrechterhalten wird und Verbraucher von einer vielfältigen Auswahl und fairen Preisen profitieren können.



Quelle: Badische Zeitung / ots

Martin Schneider

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