Finanzen

Steigende Rückkäufe in der Lebensversicherung: Fast 40% der Ausgaben entfielen 2023 darauf

Ein Blick hinter die Zahlen: Entwicklung der Rückkäufe in der Lebensversicherung

Im Jahr 2023 beliefen sich die Aufwendungen für Versicherungsfälle in der Lebensversicherung auf mehr als sieben Milliarden Euro. Fast vier von zehn Euro dieser Aufwendungen entfielen auf Rückkäufe, was einer Zunahme um rund ein Drittel im Vergleich zu 2022 entspricht. Laut Angaben der Finanzmarktaufsicht (FMA) stiegen die Zahlungen für Rückkäufe im Jahresvergleich um 32,73 Prozent auf insgesamt etwa 2,8 Milliarden Euro.

Die Daten der FMA zeigen, dass die Volumina der Aufwendungen und Rückkäufe von Quartal zu Quartal teils deutlich schwanken. Im zweiten Quartal 2020 war das Rückkaufsvolumen mit 433 Millionen Euro am niedrigsten der vergangenen fünf Jahre. Die höchsten Werte wurden alle im Jahr 2023 verzeichnet: 810 Millionen Euro im zweiten Quartal, 717 Millionen Euro im ersten Quartal und 667 Millionen Euro im dritten Quartal.

Die höchste Rückkaufsquote der letzten fünf Jahre wurde im dritten Quartal 2023 mit 45,1 Prozent verzeichnet, gefolgt von 44,8 Prozent im vorherigen Quartal. Die niedrigste Quote wurde im zweiten Quartal 2020 mit 21,3 Prozent erreicht. Diese Zahlen zeigen eine signifikante Variation in den Rückkaufsquoten im Bereich der Lebensversicherung und verdeutlichen die Bedeutung von Rückkäufen für die Gesamtbranche.

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Laura Johnson

Lebt in Bremen und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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