Finanzen

Die Zukunft des Dollars: Warum er weiterhin die internationale Nummer eins bleibt

Die Macht des Dollars: Eine Analyse der internationalen Leitwährung

Die aktuelle Analyse von Ökonomen zeigt, dass der Dollar trotz Berichten über eine abnehmende Bedeutung im internationalen Währungssystem weiterhin dominierend ist. Der Dollar übertrifft den Euro insgesamt dreimal an Bedeutung und behauptet sich auch gegenüber dem Renminbi, dem Yen und dem Pfund. Als Fakturierungswährung im Welthandel, für internationale Schulden und Anleihen sowie im Devisenhandel und globalen Zahlungen bleibt der Dollar unangefochten an der Spitze.

Ein Grund für die anhaltende Bedeutung des Dollars liegt in den gut entwickelten und traditionell wenig regulierten amerikanischen Finanzmärkten im Vergleich zur Eurozone und China. Während der Euro sich bisher eher als regionale Währung durchgesetzt hat, ist der Dollar global präsent. Die Geschichte zeigt zudem, dass eine internationale Währung wie das Pfund auch in Zeiten des wirtschaftlichen Niedergangs ihre Bedeutung erhalten kann, bevor sie schließlich von einer anderen Währung abgelöst wird.

Die Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf die Rolle des Dollars bleiben jedoch noch unklar. Einige argumentieren, dass die Verwendung von Dollar in politischen Sanktionen seine internationale Nutzung beeinträchtigen könnte. Bisher konnte jedoch nur eine geringe Verschiebung in der Nachfrage nach Euro und Pfund als Reservewährungen festgestellt werden. Eine potenzielle steigende Nachfrage nach Gold in einigen Zentralbanken von Schwellenländern deutet ebenfalls auf eine mögliche Diversifizierung der Reservewährungen hin.

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Laura Johnson

Lebt in Bremen und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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