Finanzen

Anstieg des Höchstrechnungszinses auf 1 Prozent: Finanzministerium folgt DAV-Empfehlung

Höchstrechnungszins steigt auf 1% - Was bedeutet das für Versicherungskunden?

Der Höchstrechnungszins in Deutschland ist zum ersten Mal seit 30 Jahren gestiegen. Das Bundesfinanzministerium hat offiziell bekannt gegeben, dass der Höchstrechnungszins auf ein Prozent angehoben wird. Diese Entscheidung folgt der Empfehlung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), die bereits im November letzten Jahres eine Erhöhung vorgeschlagen hatte.

Bislang lag der Höchstrechnungszins bei 0,25 Prozent, nachdem er während der Niedrigzinsphase im Jahr 2022 von 0,9 Prozent gesenkt wurde. Der Zinssatz wird an der Rendite ausgerichtet, die Versicherungsunternehmen mit sicheren Kapitalanlagen erwirtschaften können, abzüglich eines Sicherheitspuffers. Diese Erhöhung markiert eine bedeutende Veränderung in der Anpassung des Höchstrechnungszinses, da er lange Zeit unverändert geblieben war.

Die Erhöhung des Höchstrechnungszinses wird voraussichtlich Auswirkungen auf verschiedene Finanzprodukte und Versicherungspolicen haben. Kunden sollten sich daher über mögliche Veränderungen informieren und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Anpassung auf den Markt und die Verbraucher langfristig auswirken wird.

Experten begrüßen die Anpassung des Höchstrechnungszinses als notwendigen Schritt angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage und des Niedrigzinsumfelds. Die Entwicklung wird aufmerksam beobachtet, um mögliche weitere Veränderungen und Anpassungen frühzeitig zu antizipieren.

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Laura Johnson

Lebt in Bremen und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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