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Wirtschaft

Europawahl 2024: Wirtschaftsverbände zeigen klare Kante gegen Extremisten

Die geheime Aktion der Unternehmer: Warum hängen sie Europaflaggen auf und setzen sich gegen die AfD ein?

Kurz vor der Europawahl positionieren sich Unternehmer-Verbände in Nordrhein-Westfalen gegen extremistische Parteien und den Rechtsruck. In einer gemeinsamen Aktion betonen sie die Bedeutung europafreundlicher Parteien für die Wirtschaft. Ralf Stoffels, Präsident der IHK NRW, warnt davor, dass eine Abkehr von der EU, wie von rechtsextremen Parteien befürwortet, äußerst schädlich für die Wirtschaft wäre. Er betont, dass über die Hälfte der Importe und Exporte innerhalb Europas abgewickelt werden.

Die AfD liegt trotz Verlusten in Umfragen zur Europawahl immer noch bei 16 Prozent. Diese Entwicklung bereitet Sorgen, da die Partei nicht demokratisch sei und viele Ansichten vertrete, die dem deutschen System widersprechen. Florian Hartmann, Hauptgeschäftsführer des WHKT, unterstreicht die Notwendigkeit qualifizierter Zuwanderung für das Überleben des Handwerks. Er warnt davor, dass Parteien, die Zuwanderung ablehnen, die Zukunftsfähigkeit Deutschlands gefährden.

Arndt Kirchhoff, Präsident von Unternehmer NRW, appelliert an die Bevölkerung, europafeindliche Parteien zu demaskieren und sich gegen den Zuspruch der AfD zu positionieren. Er fordert eine intensivere Wahlkampagne der demokratischen Parteien vor der Europawahl, um die Bedeutung der Wahl und die Gefahren rechtsextremer Ideologien hervorzuheben. Unternehmen planen, in den nächsten Tagen vermehrt Europa-Flaggen zu hissen, um die Bevölkerung für die Wahl zu sensibilisieren und die Bedeutung eines geeinten Europas für die Wirtschaft zu betonen.

Oliver Stein

Lebt in Berlin und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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