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Bundesrat beschließt degressive AfA für Wohngebäude – Wachstumsimpuls für Wohnungsbau

Heute hat der Bundesrat dem Wachstumschancengesetz und damit der degressiven AfA (Abschreibung für Abnutzung) für Wohngebäude zugestimmt, was von Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, begrüßt wird. Die degressive AfA soll dem Wohnungsbau einen dringend benötigten Wachstumsimpuls geben und Investoren sowie Bauherren mehr Sicherheit bieten, um neue Projekte anzustoßen.

Die deutsche Wohnungsbaukrise ist damit jedoch nicht allein gelöst. Weitere Maßnahmen sind erforderlich, um die Anforderungen an den Wohnungsbau zu senken oder die Neubau-Förderungen zu erhöhen. Angesichts der aktuellen Bauzinsen, Materialpreise und energetischen Anforderungen der Bundesregierung können viele Bauwillige nur mit einer finanziellen Unterstützung bauen.

Es wird empfohlen, die Förderprogramme auf den EH 55-Standard auszurichten und sie so auszustatten, dass sie für einen längeren Zeitraum verfügbar sind. Zudem sollte die geplante Novelle des Baugesetzbuches bald umgesetzt werden, um den Bau von mehr Wohnungen zu fördern.

In der folgenden Tabelle werden die wichtigsten Informationen zum Wachstumschancengesetz und der degressiven AfA zusammengefasst:

| Thema | Informationen |
|----------------------------|---------------------------------------------------------|
| Gesetz | Wachstumschancengesetz |
| Maßnahme | Degressive AfA für Wohngebäude |
| Ziel | Wachstumsimpuls für den Wohnungsbau |
| Betroffene | Investoren, Bauherren |
| Lösungsvorschläge | Senkung von Anforderungen oder Erhöhung der Förderungen |
| Zusätzliche Maßnahmen | Förderprogramme auf EH 55-Standard ausrichten |
| | Verlängerung der Verfügbarkeit der Fördermittel |
| | Umsetzung der großen Novelle des Baugesetzbuches |

Die Zustimmung des Bundesrates zum Wachstumschancengesetz und der degressiven AfA für Wohngebäude ist ein wichtiger Schritt zur Förderung des Wohnungsmarktes, bringt jedoch die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Lösung der deutschen Wohnungsbaukrise mit sich.



Quelle: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe / ots

Martin Schneider

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