In den frühen Morgenstunden des 24. März 2025 wurde der Stadthafen Sassnitz von einer massiven Gewässerverunreinigung betroffen. Der verantwortliche Schiffsführer eines Motorschiffes meldete um 04:55 Uhr, dass bei einem Umpumpvorgang etwa 1.000 Liter Marinedieselöl ins Hafenbecken geflossen sind. Die verunreinigte Fläche erstreckt sich über etwa 600 Meter Länge und 10 bis 20 Meter Breite, was schnelles Handeln erfordert.

Umgehend wurden die Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz sowie die Feuerwehren Sassnitz und Sagard alarmiert. Diese setzten Ölsperren und absorbierende Materialien ein, um die Ausbreitung der Verunreinigung zu stoppen. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt und das zuständige Hafenamt sind ebenfalls in die Maßnahmen eingebunden. Die Wasserschutzpolizei hat bereits eine Strafanzeige wegen der Gewässerverunreinigung aufgenommen und untersucht nun die Ursachen des Vorfalls.