In den vergangenen Wochen kam es zu mehreren tragischen Flugzeugunglücken in verschiedenen Teilen der Welt, darunter die USA und Südkorea. Trotz dieser Vorfälle schätzen Experten das Fliegen nach wie vor als sicher ein. Gerald Wissel von der Luftfahrt-Beratungsgesellschaft Airborne bezeichnete das Fliegen als „absolut sicher“ und verwies auf die strengen Vorgaben für die Zulassung von Flugzeugen und das Personal. Dieses muss ständig nachweisen, dass es auf dem neuesten Stand der Technik ist, was die Sicherheit maßgeblich erhöht.
Unter den recent Vorfällen sind zwei Unglücke in den USA, bei denen insgesamt 73 Menschen ihr Leben verloren. In Washington starben alle 67 Insassen eines Flugzeugs, während in Philadelphia sechs Personen ums Leben kamen, zusätzlich wurde eine Person am Boden getötet. Besonders gravierend war auch ein Flugzeugunglück in Südkorea Ende Dezember, bei dem fast 180 Menschen starben, als ein Passagierflugzeug ungebremst in eine Mauer raste.
Statistische Sicherheit in der Luftfahrt
Statistiken belegen zudem, dass das Fliegen heutzutage sicherer ist als jemals zuvor. Im Jahr 2023 starben weltweit 334 Menschen bei Unglücken im zivilen Luftverkehr. Diese Zahl ist im Vergleich zu den 1970ern enorm gesunken: Fliegen war 2023 rund 53-mal sicherer. Laut Angaben der UN-Luftfahrtorganisation ICAO wurde 2023 international fast 4,7 Milliarden Passagiere befördert.
Ein wichtiger Aspekt in der Analyse und Vermeidung von zukünftigen Vorfällen ist die Auswertung von Stimmenrekordern und Flugdatenschreibern nach einem Unglück. Dies gilt auch für das jüngste Unglück in Südkorea, wo die Unfallursache noch unklar ist. Möglicherweise war ein Vogelschlag an der Störung des Fahrwerks beteiligt, da das Verkehrsministerium die Piloten kurz vor der Landung warnte.
Vergleich zur Vergangenheit
Trotz der jüngsten Zwischenfälle unterstreichen Fachleute, dass die Luftfahrtindustrie seit Jahren Fortschritte in der Sicherheit verzeichnet. Das Fliegen ist dank verbesserter Technologie, besserer Schulungen für Besatzungen und strengen Sicherheitsstandards sicherer geworden. Die Daten zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Unglücks mit steigendem Passagieraufkommen abnimmt.
- 2023: 334 Tote im zivilen Luftverkehr
- Vergleich zu den 1970ern: 53-mal sicherer
- Passagiere weltweit 2023: 4,7 Milliarden
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass trotz der aktuellen Ereignisse und der damit verbundenen Ängste das Fliegen als sicherer betrachtet wird, als es jemals war. Stellungnahmen von Experten und statische Erhebungen belegen diese Sichtweise, auch wenn die Branche sich weiterhin mit den Herausforderungen von Flugunfällen auseinandersetzen muss. Weitere Informationen und Analysen hinsichtlich der Luftverkehrssicherheit und der Statistiken sind auf Statista zu finden, die regelmäßig aktuelle Daten zu Passagier- und Frachtverkehr bereitstellt. Weitere Details hierzu berichtet auch Zeit und BNN.