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Sport

Österreichischer Trampolinturner trotz Kreuzbandriss: Olympia 2024 in Paris im Blick

Wird Benny Wizani trotz Verletzung Olympias Geschichte umschreiben?

Trotz eines Kreuzbandrisses plant der österreichische Trampolinturner Benny Wizani, an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilzunehmen. Die Verletzung ereignete sich Ende März während eines Sprungs im Training, der zu einem Riss des vorderen Kreuzbands führte. Beeindruckend ist, dass Wizani trotz dieser schweren Verletzung entschlossen ist, bei Olympia anzutreten. Dank seiner starken Muskulatur um das Knie herum, blieben der Meniskus und das Seitenband unbeschädigt, was seine Genesung begünstigt.

Entgegen ärztlicher Ratschläge verzichtete Wizani auf eine Operation und plant, trotz des Risikos, in Paris anzutreten. Er erklärt, dass er selbst bei einfachen Übungen antreten werde, auch wenn dies bedeutet, dass er möglicherweise als Letzter abschneidet. Derzeit absolviert der Sportler täglich intensive Rehabilitationsübungen, um seine Genesung und Rückkehr auf das Trampolin zu unterstützen. Trotz anhaltender Schmerzen plant Wizani, Ende Mai oder Anfang Juni wieder voll ins Training einzusteigen.

Da sich Trampolinspringer während der Übungen bis zu zehn Meter in die Höhe katapultieren und extreme Belastungen auf ihre Knie ausüben, bleibt das Vorhaben von Wizani nicht ohne Risiken. Die Entscheidung über eine eventuelle spätere Operation wird aufgeschoben, da sein Fokus derzeit auf den Olympischen Spielen liegt. Es bleibt jedoch zu beobachten, wie sich sein Comeback entwickeln wird, während auch andere herausragende Athleten an ihren eigenen Rückkehrplänen für die Spiele arbeiten.

Martin Fischer

Lebt in München und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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