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Leroy Sané: Bayerns Kampf gegen seine Verletzung

Leroy Sané - Die geheime Strategie hinter seinem Spiel gegen Arsenal

Leroy Sané, trotz seiner starken Leistung gegen den FC Arsenal, kämpft schon seit Wochen mit einer Schambeinentzündung. Diese gesundheitliche Beeinträchtigung hat es ihm erschwert, regelmäßig zu trainieren. Um dennoch am Arsenal-Spiel teilnehmen zu können, erhielt er eine Schmerzbehandlung vor dem Match. Nach dem Spiel äußerte sich der Bayern-Sportdirektor besorgt über Sanés Zustand und lobte seine Leistung trotz der anhaltenden Verletzung.

Auffällig war, dass Sané während des Spiels spezielle Maßnahmen ergriff, um seine Leistung aufrechtzuerhalten. Anstatt in der Halbzeitpause in die Kabine zu gehen, blieb er auf dem Platz und trainierte mit dem Fitness-Experten Holger Broich. Sogar bei kleinen Unterbrechungen während des Spiels blieb Sané in Bewegung, um seine Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Sanés Beitrag zum Sieg gegen Arsenal war signifikant. Er leitete den entscheidenden Treffer von Joshua Kimmich ein, der das einzige Tor des Spiels erzielte. Trotz seiner anhaltenden Schmerzen signalisierte Sané gegen Ende des Spiels den Wechselwunsch, der jedoch erst in der 89. Minute umgesetzt wurde.

Nach dem Spiel plant Sané eine regenerative Einheit, um sich zu erholen. Es wird spekuliert, ob er auch im kommenden Spiel gegen Union Berlin geschont wird. Der Blick richtet sich bereits auf das Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid am 30. April, bei dem Sané voraussichtlich auflaufen wird, um sein Team bestmöglich zu unterstützen.

Lebt in München und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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