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Sport

Felix Magath: Rangnick als Bayern-Trainer – Warum es nicht gepasst hätte

Magath und die Rangnick-Absage: Warum wäre er nicht der richtige Trainer für den FC Bayern?

Felix Magath betrachtet die Entscheidung von Ralf Rangnick, die Trainerstelle beim FC Bayern abzulehnen, nicht als schwerwiegenden Rückschlag. Laut Magath ist diese Entscheidung für alle Beteiligten von Vorteil. Der ehemalige Meistertrainer äußerte gegenüber dem Pay-TV-Sender Sky, dass er nicht glaubt, dass Rangnick der ideale Trainer für den deutschen Rekordmeister gewesen wäre. Magath erklärte weiter, dass Rangnick dazu tendiert, den Spielern genaue Anweisungen zum Laufen und Spielen zu geben, was aus seiner Sicht für den FC Bayern München problematisch gewesen wäre.

Rangnick hat sich dazu entschlossen, weiterhin als Nationaltrainer Österreichs tätig zu sein und wird somit nicht zum FC Bayern wechseln. Diese Entscheidung wurde vom Österreichischen Fußball-Bund bekannt gegeben. Zuvor hatten die Verantwortlichen des FC Bayern nach den Absagen von Xabi Alonso und Julian Nagelsmann intensiv versucht, Rangnick als Trainer zu gewinnen. Felix Magath äußerte Unverständnis darüber, dass die Entscheidung so lange gedauert hat und nannte die Verzögerung persönlich als zu lang für eine wichtige Entscheidung.

Es bleibt offen, ob die öffentlichen Aussagen von Uli Hoeneß, dass Rangnick nur die dritte Wahl bei der Trainersuche war, zur Absage beigetragen haben. Magath vermied es, hierzu konkret Stellung zu nehmen. Auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr als Trainer zum FC Bayern vorstellen könnte, scherzte der 70-Jährige, dass er erst mit Uli Hoeneß darüber sprechen müsste. Trotz der Absage von Rangnick wird die Suche nach einem passenden Trainer für den FC Bayern München weitergehen.

Martin Fischer

Lebt in München und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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