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Australier fordern K+S AG auf, Pläne für Salzwerk am Exmouth Golf zu stoppen

Die australische Meeresschutzorganisation AMCS ruft die deutsche K+S AG dazu auf, ihre Pläne zum Bau eines Salzwerks am Rande des Exmouth Golfs in Westaustralien aufzugeben. Das geplante Salzwerk bedroht ein ökologisch bedeutendes Feuchtgebiet, das an die zum Weltnaturerbe gehörende Ningaloo-Küste grenzt. Die UNSCO hat bereits empfohlen, den Exmouth Golf für die Aufnahme in die Liste des Weltnaturerbes in Betracht zu ziehen.

Die Region um den Exmouth Golf beheimatet eine Vielzahl von Tierarten, darunter Buckelwale, Seekühe und vom Aussterben bedrohte Sägefische. Der Widerstand gegen das Bauprojekt ist in Australien weit verbreitet und wächst kontinuierlich. Es gibt bereits über 15.000 E-Mails an den Umweltminister von Westaustralien und weitere 14.000 an den Bundesumweltminister mit dem Appell, den Exmouth Golf zu schützen.

Die Umweltschutzbehörde von Westaustralien hatte bereits 2008 gegen ein ähnliches Salzprojekt in der Region ausgesprochen. Trotz langjährigen Widerstands beharrt K+S auf seinen Plänen. Die Region profitiert vom Ökotourismus, der Besucher aus der ganzen Welt anzieht, um das Ningaloo-Riff und seine Tierwelt zu erleben.

Es ist anzumerken, dass es bereits in der Vergangenheit erheblichen öffentlichen Widerstand gegen Industrieprojekte in der Region gab, die schließlich zurückgezogen wurden. Die Kampagne "Protect Ningaloo" fordert die K+S AG auf, ihre Pläne für das Salzwerk in diesem ökologisch bedeutenden Gebiet zurückzuziehen.



Quelle: Australian Marine Conservation Society / ots

Martin Schneider

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