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Reisen

Strenge Vorschriften und Verbote: Lignano setzt Regeln für Badegäste fest

Neue Regeln am Strand von Lignano: Was bedeutet das Bikini-Verbot für Badegäste?

Der italienische Badeort Lignano Sabbiadoro, bekannt für seine idyllischen Strände und Nähe zu beliebten Touristenzielen wie Bibione und Venedig, hat kürzlich Maßnahmen ergriffen, um das freizügige Verhalten einiger Badegäste einzudämmen. Die örtliche Stadtverwaltung reagierte auf Beschwerden über das „Zurschaustellen von Bikinis und Boxershorts“ sowie das „wilde Parken von Wohnmobilen und Wohnwagen“ mit neuen Vorschriften, wie von der italienischen Nachrichtenagentur Ansa berichtet.

Bereits im Vorjahr hatte Lignano Restriktionen eingeführt, um exzessivem Alkoholkonsum entgegenzuwirken und den nächtlichen Zugang zum Strand zu beschränken. Trotz dieser Maßnahmen scheinen die Ergebnisse nicht zufriedenstellend zu sein, was die Stadtverwaltung zu weiteren Regelungen veranlasste. Infolgedessen ist es nun untersagt, sich in Badekleidung oder mit freiem Oberkörper auf öffentlichen Plätzen zu bewegen. Nichteinhaltung dieser Vorschrift kann zu Sanktionen führen, wobei Ausnahmen für bestimmte Bereiche wie die Strandpromenade, die Lagune und Häfen gelten.

Neben dem Bikini-Verbot sollen die neuen örtlichen Bestimmungen auch das „Wildparken“ von Wohnmobilen und Wohnwagen eindämmen. Die Stadträtin Liliana Portella betonte die Notwendigkeit, das Missbrauchen des Parkrechts durch Camper zu unterbinden. Jedes Jahr kam es zu Konflikten zwischen Anwohnern und Campingurlaubern, da Letztere ihre Fahrzeuge vor Wohnhäusern abstellten und ihre gesamte Campingausrüstung ausbreiteten. Diese Praktiken führten zu Problemen mit Abflüssen und schlechten Gerüchen, denen mit den neuen Regelungen entgegengewirkt werden soll.

Eva Schmidt

Lebt in Niendorf und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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