In einer inspirierenden Entscheidung haben Helen und Nigel, ein Rentnerpaar, das mit 53 Jahren seine Karrieren in der Öl- und Gasindustrie aufgegeben hat, beschlossen, ihr gesamtes Erspartes für das Reisen um die Welt auszugeben. Laut einem Artikel von Focus planen sie, ihren Kindern nichts zu hinterlassen und haben somit eine Reise in die Freiheit und zu neuen Erfahrungen gewählt. Durch die Konsultation eines Finanzberaters und die Umstrukturierung ihrer Finanzen konnten sie ihre Schulden tilgen und in die ersten 25 Jahre ihrer Kinder investieren.
Der monatliche Aufwand des Paares beläuft sich durchschnittlich auf 6000 Dollar (ca. 5800 Euro), wobei die Kosten für ihr Haus in Texas nicht inkludiert sind. Um die Reisekosten im Rahmen zu halten, buchen sie ihre Unterkünfte über Airbnb und lokale Agenturen für längere Zeiträume und wählen die Nebensaison für ihre Reisen aus.
Eine flexible Lebensweise kiezen
Helen, die eine wichtige Botschaft an ihre Kinder richtet, ist der Meinung, dass es keinen einzigen richtigen Weg zu leben gibt. Sie hofft, dass ihre Kinder diese flexible Lebensweise, die sie selbst gewählt haben, ebenfalls übernehmen. Ohne feste Pläne möchten sie weiterhin neue Orte erkunden, Erinnerungen sammeln und ihre Reise in die Welt fortsetzen. Wie das Paar festhält, so plante auch Gerhard Polt eine Weltreise und spricht in einem Blogbeitrag auf weltweitimruhestand.de über die unvorhersehbaren Überraschungen des Reisens, welches ihm als das „Salz der Reisen“ erscheint.
Transportkosten seien ein weiterer wichtiger Faktor beim Planen von Reisen. Wie im Blog von weltreise.com beschrieben wird, variieren die Transportmöglichkeiten stark je nach Land und Region. Öffentliche Verkehrsmittel in westlichen Ländern sind oft kostengünstig und gut ausgewiesen, während private Transportmittel wie Taxis oder UBER besonders in großen Städten teuer sein können. Für maximale Flexibilität empfiehlt es sich, einen Camper zu mieten, da dieser sowohl Transport als auch Unterkunft bietet.
Tipps für das Reisen im Ruhestand
Polt gibt in seinem Beitrag auch wertvolle Tipps für das Langzeitreisen. Er betont die Bedeutung, sich nicht um Dinge zu kümmern, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen. Außerdem reflektiert er über die verschiedenen Phasen einer Reise, die von Anstrengung über Euphorie bis hin zu Frustration reichen kann. Zudem zeigt sich, dass langsames Reisen oft günstiger sein kann als das Leben in Deutschland, was besonders für Rentner von Interesse sein dürfte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Helen und Nigel sowie Gerhard Polt mit ihren unterschiedlichen Ansätzen das Reisen im Ruhestand bereichern und ermutigen. Ihre Meinungen und Erfahrungen bieten wertvolle Einblicke für alle, die ebenfalls den Schritt in die Welt wagen möchten.