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Reisen

Luftverkehrsabgabe: Airlines reichen erhöhte Ticketsteuer an Kunden weiter.

Ryanair fordert Nachzahlung von Kunden: Was steckt dahinter?

Die Luftverkehrsabgabe auf Flüge in Deutschland ist zum 1. Mai gestiegen, was zu einer Erhöhung der Kosten für die Kunden führt. Die Airlines können die höhere Ticketsteuer auf die Passagiere übertragen, und Experten gehen davon aus, dass die Fluggesellschaften versuchen werden, weiterhin profitabel zu bleiben, indem sie die Preise entsprechend anpassen. Ryanair hat bereits von Kunden eine Nachzahlung für bereits gebuchte und bezahlte Flüge gefordert. Die Billigairline verlangt einen Betrag zwischen 2,80 Euro und 12,77 Euro als Differenz zwischen den alten und neuen Steuergebühren je nach Reisestrecke.

Obwohl viele Airlines die erhöhte Ticketsteuer in die Preise integriert haben, scheint es bei Ryanair anders zu sein. Die Airline beruft sich auf eine Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), um von den Kunden eine Nachzahlung zu verlangen. Ryanair hat die Entscheidung für eine höhere Ticketsteuer als lächerlich bezeichnet und erklärt, dass alle Passagiere, die ab dem 1. Mai 2024 von Deutschland abfliegen, die erhöhte Luftverkehrssteuer zahlen müssen, unabhängig vom Buchungsdatum.

Experten für Fluggastrechte geben Hinweise dazu, wie Flugreisende reagieren können, wenn sie zur Nachzahlung aufgefordert werden. Eine nachträgliche Forderung hängt von den individuellen Klauseln in den AGB der Fluggesellschaften ab, und kurzfristige Preiserhöhungen innerhalb von 4 Monaten nach Vertragsschluss sind in der Regel unzulässig. Die Ticketsteuer variiert je nach Distanz und steigt für innereuropäische Flüge, mittlere Distanzen und Fernflüge. Passagiere sollten sich bewusst sein, dass Preise für den Sommer bereits die hohe Nachfrage berücksichtigen, und eine frühzeitige Buchung kann sich positiv auf den Geldbeutel auswirken.

Eva Schmidt

Lebt in Niendorf und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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