Reisen

Hohe Verkehrsstrafen für Radfahrer im Ausland

Die versteckte Kostenfalle: Lernen Sie die Bußgelder für Radfahrer im Ausland kennen

Fahrradfahrer, die im Ausland unterwegs sind, sollten sich bewusst sein, dass die Verkehrsregeln je nach Land stark variieren und Verstöße mit hohen Bußgeldern geahndet werden können. Es ist ein verbreiteter Irrglaube, dass die Regeln für Radfahrer überall gleich sind und dass mögliche Strafen eher symbolischen Charakter haben. In Ländern wie Malta oder Finnland besteht beispielsweise eine generelle Helmpflicht für Radfahrer, während in Spanien das Tragen eines Helms außerhalb geschlossener Ortschaften und bis zum 16. Lebensjahr auch innerorts vorgeschrieben ist.

Die Höhe der Bußgelder für Verstöße variiert ebenfalls stark von Land zu Land. In Griechenland wird das Ignorieren einer roten Ampel mit stolzen 700 Euro bestraft, auch Radfahrer sind davon betroffen. Im Gegensatz dazu müssen Verkehrssünder in Polen lediglich 23 Euro zahlen. In Spanien werden Fahrten ohne Licht, die Nutzung des Handys oder von Kopfhörern mit 200 Euro bestraft. In Großbritannien hingegen kostet eine nächtliche Radtour nur sechs Euro. Die Handynutzung ist in der Schweiz mit 21 Euro vergleichsweise günstig, während Radfahren auf dem Bürgersteig in Luxemburg satte 175 Euro kosten kann und in Polen nur zwölf Euro.

Es ist daher ratsam, sich vor Reisen ins Ausland über die spezifischen Verkehrsregeln und möglichen Strafen zu informieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Ein vermeintlich kleiner Verstoß kann die Reisekasse erheblich belasten und den Urlaub schnell trüben. Daher sollten Fahrradfahrer im Ausland besonders vorsichtig sein und die lokalen Gesetze respektieren, um Bußgelder zu vermeiden.

Lebt in Niendorf und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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