Am 1. Januar 2023 ereignete sich ein verheerender Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew, bei dem zwei prominente Wissenschaftler ums Leben kamen. Ihor Zyma, ein angesehener Neurobiologe, und seine Ehefrau Olesia Sokur, Doktorin der biologischen Wissenschaften, starben in ihrem Zuhause im Pecherskyi-Viertel. Der Angriff wurde mutmaßlich durch eine Drohne ausgeführt und führte zudem zu sechs Verletzten, wie Euronews berichtete.

Bildungsminister Oksen Lisovyi bestätigte den Tod des Paares und hob deren Engagement für die Wissenschaft am Institut für Biologie und Medizin der Taras Shevchenko National University hervor. Auf Facebook äußerte Lisovyi, dass Russland „absolute Böse“ bringe und eine entschiedene Reaktion der Welt erforderlich sei. Am selben Tag berichteten ukrainische Regionalbehörden von weiteren Todesfällen durch russische Luftangriffe. In der Region Cherson wurden zwei Zivilisten getötet und sechs verletzt, während ein nächtlicher Angriff in Saporischschja und erneut einer in Donezk ein weiteres ziviles Todesopfer forderte.

Zusätzliche Angriffe und militärische Entwicklungen

Zusätzlich zu den Berichten über den Angriff in Kiew wies die ukrainische Luftwaffe darauf hin, dass Russland 72 Drohnen, darunter iranisch entworfene Shahed-Drohnen, gegen die Ukraine gestartet hatte, von denen 47 abgeschossen werden konnten und 24 weitere zum Abweichen gezwungen wurden. Diese aggressiven Angriffe haben die Zivilbevölkerung stark betroffen.

Am 31. Dezember, vor dem verheerenden Angriff auf Kiew, kündigte die ukrainische Militärgeheimdienstbehörde GUR an, dass eine ukrainische Seemini-Drohne einen russischen Mi-8-Hubschrauber nahe Cape Tarkhankut in der Krim abgeschossen hatte. Am selben Tag führte Russland eine massive Luftoffensive gegen die Ukraine durch, in deren Folge explosionsartige Ereignisse in Kiew und anderen Regionen festgestellt wurden. Die militärische Verwaltung von Kiew berichtete von Schäden an drei Gebäuden und zwei Autos im Darnitsky-Distrikt, jedoch ohne gemeldete Casualties, wie Radio Free Europe/Radio Liberty berichtete.