Im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Remagen kam es im Jahr 2024 zu insgesamt 1.799 Verkehrsunfällen, was einem Anstieg von fast 5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die meisten Unfälle ereigneten sich in geschlossenen Ortschaften (1.343 Unfälle), während 456 Unfälle außerorts stattfanden. Hauptursachen waren unzureichender Abstand (39,7%) und Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren (19,3%). Bemerkenswert ist, dass Schwerverletzte trotz der steigenden Gesamtunfallzahl zurückgingen; 2024 wurde lediglich ein Verkehrsunfall mit einem Todesopfer gemeldet.

Die Polizei stellte einen Anstieg der Unfälle mit verletzten Personen fest – 236 wurden verletzt, doppelt so viele wie im Vorjahr. Gleichzeitig stiegen die Verkehrsunfälle mit Beteiligung junger Fahrer (18 bis 24 Jahre) und Senioren (über 65 Jahre) an. In den Risikogruppen gab es einen Anstieg der Unfallbeteiligung. Auch die Zahl der Kollisionen mit Wildtieren blieb mit 208 Unfällen stabil. Die Polizei plant weiterhin verstärkte Verkehrserziehung und Kontrollmaßnahmen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und auf die Mithilfe der Bevölkerung zu setzen.