Die Polizeiinspektion Mayen hat im Jahr 2024 bedeutende Veränderungen in der Bearbeitung von Kriminalfällen eingeführt, mit einer neuen Zentralstelle für Massendelikte, die die Bezirksdienststellen entlasten soll. In der Region, die etwa 72.000 Einwohner umfasst, wurden insgesamt 1.598 Tatverdächtige ermittelt. Dabei machen Männer einen Großteil der Verdächtigen aus, während der Anteil ausländischer Tatverdächtiger, bei 20,7 %, stabil bleibt.

Die Zahlen zeigen eine leichte Abnahme bei Rohheitsdelikten und Gewaltanwendungen, jedoch eine hohe Aufklärungsquote von 91,6 % bei Körperverletzungen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Thema häusliche Gewalt, mit 223 registrierten Fällen, beispielsweise in familiären Konflikten, wo die Polizei auch Hilfen und Beratungen anbot. Die Polizei Mayen bleibt aktiv im Kampf gegen die Eigentumskriminalität, mit 500 Diebstahlmeldungen und einer Aufklärungsquote von 46,6 %. Mit einem Fokus auf Prävention und Bürgerbeteiligung rufen die Polizeibeamten die Bevölkerung auf, Auffälligkeiten zu melden und ein gemeinsames Sicherheitsgefühl zu fördern.