Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2024 in Mittelhessen zeigt eine stabile Sicherheitslage. Insgesamt wurden 48.639 Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße erfasst, was einen Rückgang von 657 Fällen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Häufigkeitszahl, also die Straftaten pro 100.000 Einwohner, sank von 4.470 auf 4.391, ein positives Signal für die Region.

Eine key-Aussage der Polizei: Der leichte Rückgang der Aufklärungsquote ist auf das neue Cannabisgesetz zurückzuführen, das 821 weniger Straftaten in diesem Bereich registrierte. Zudem fiel die Zahl der Erschleichungen um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Polizeipräsident Torsten Krückemeier warnte bei einer Pressekonferenz vor der Gefährlichkeit von Messern in öffentlichen Räumen und betonte, wie sie unter Alkoholeinfluss schnell zu einer tödlichen Waffe werden können. Die Polizei setzt auf Aufklärung, um Bürger über die Risiken und Folgen von Gewalt zu informieren.