Waidhaus – Ein spektakuläres Wochenende für die Bundespolizei in Waidhaus: Bei Grenzkontrollen vollstreckten die Beamten gleich sieben Haftbefehle. Vier gesuchte Straftäter wurden in die Justiz übergeben, während ein 43-jähriger Georgier mit zwei Haftbefehlen und fünf Fahndungsnotierungen geschnappt wurde. Er hatte eine Geldstrafe von 750 Euro wegen gemeinschaftlichen Diebstahls nicht bezahlt und führte gleich drei gefälschte 100-Euro-Scheine bei sich. Strafverfahren wegen Geldfälschung und unerlaubter Einreise wurden eingeleitet, bevor er in die Justizvollzugsanstalt Weiden eingeliefert wurde.
Ein weiterer Festgenommener, ein 27-jähriger Moldauer, hatte 1.800 Euro an Justizschulden, was ihm eine viermonatige Ersatzfreiheitsstrafe einbrachte. Auch ein 21-jähriger Bulgare konnte sich befreien, indem er seine ausstehende Zahlung von 450 Euro beglich. Am Sonntag schnappte die Polizei zwei Tschechen, die noch Reststrafen wegen besonders schweren Diebstahls verbüßen müssen. Ein Ukrainer, dessen Reise nach Amsterdam abrupt endete, konnte nach Bezahlung seiner Waffenschuld in Höhe von 1.800 Euro weiterfahren. Schließlich wurde eine 42-jährige Rumänin wegen Computerbetrugs gesucht, konnte jedoch ohne Bargeld ihre Reise fortsetzen. Ein dreifaches Hoch auf die Einsatzkräfte für diesen erfolgreichen Einsatz!