Ein 53-jähriger Mann ist jüngst Opfer eines perfiden Betrugs geworden, der von einem vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter orchestriert wurde. Während er an seinem Laptop arbeitete, verschwanden alle Steuerungsfunktionen und ein Alarmfeld signalisierte einen angeblichen Virus. Er kontaktierte die angegebene Hotline und gab unwissentlich persönliche Daten preis. Der Betrüger übermittelte ihm mehrere Codes, um Programme freizuschalten. Doch während des Gesprächs bemerkte der Mann verdächtige Motorengeräusche im Hintergrund und beendete das Telefonat, sein Laptop wurde heruntergefahren und die WLAN-Verbindung getrennt.

Wenig später musste der 53-Jährige feststellen, dass von seinem Bankkonto mehrere unbefugte Abbuchungen in Höhe von rund 2.000 Euro vorgenommen worden waren. Die Polizei ermittelt, ob diese Abbuchungen noch gestoppt werden können. Um weitere Opfer zu verhindern, warnt die Polizei eindringlich: Microsoft kontaktiert Kunden niemals unaufgefordert, und persönliche Daten sollten niemals an unbekannte Anrufer weitergegeben werden. Weitere Informationen zu Betrugsarten sind auf der Website der Polizei erhältlich.