Ein angeblicher Raubüberfall in der Dortmunder Innenstadt sorgte am Montagabend für einen massiven Polizeieinsatz. Der Notruf, der die Beamten alarmierte, stellte sich jedoch als Missbrauch heraus. Zahlreiche Streifenwagen eilten zu den Haltestellen Stadtgarten und Kampstraße, während die Stadtbahn vorsorglich gestoppt wurde, da gemeldet wurde, dass der Tatverdächtige eine Schusswaffe bei sich führen sollte. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, wurde der Gleisbereich weiträumig abgesperrt.
Die Polizei nimmt falsche Notrufe sehr ernst, da sie echte Einsätze gefährden und die Einsatzkräfte von realen Notfällen abziehen. In solchen Fällen prüft die Polizei Dortmund, ob die Kosten für die unnötige Alarmierung in Rechnung gestellt werden können. Der Vorfall wirft ein Licht auf die Risiken von Missbrauch der Notrufnummern und die ernsthaften Konsequenzen, die damit verbunden sind.