Mit einem Paukenschlag beginnt das neue Jahr in Warngau! Eine umstrittene Container-Siedlung für bis zu 500 Asylbewerber steht nach monatelangen Bauarbeiten bereit und lässt die lokale Bevölkerung gespannt auf den Einzug der ersten Bewohner blicken. Der Aufbau endete punktgenau zu den Weihnachtsferien, als die Arbeiter den Feierabend einläuteten. Laut Merkur stieg der letzte Container im November an seinem Platz neben dem Wertstoffzentrum in der Nähe von Holzkirchen empor. Merkur berichtet, dass nach einer kurzen Ruhepause während der Feiertage, voraussichtlich ab Mitte Januar, das große Einziehen beginnt. Stück für Stück sollen 50 Menschen pro Woche einziehen.

Mit heimischem Wetterglück und geschicktem Teamwork der Baufirmen kamen die Arbeiten ohne unangenehme Verzögerungen voran, teilte das Landratsamt mit. Jeder der 407 angelieferten Einzelcontainer findet in dieser riesigen Unterkunftsfläche seine Bestimmung. Einige dienen den Bewohnern als Wohnraum, während andere als Personal- und Verwaltungsräume vorgesehen sind. Ein gigantisches Zelt fungiert als Speisesaal und Aufenthaltsbereich und verspricht, der neuen Gemeinde ein wohlverdientes Zuhause zu bieten.

Ein Neuanfang nach den Ferien

Wenn das Leben im Januar wieder Fahrt aufnimmt, wird die Baustelle mit umso mehr Elan in den Endspurt gehen. Schon während des Aufbaus begann der Innenausbau: Verkabelungen und weitere Feinarbeiten stehen noch an. Rund 50 Arbeiter sind dann, laut Planung, vor Ort, um den Feinschliff vorzunehmen und die Unterkunft in Bestzustand zu versetzen.

Die Frage nach weiteren möglichen Standorten für Asylunterkünfte bleibt, wie gehabt, prekär, denn der Vertrag für Warngau läuft zunächst auf zwei Jahre. Schon wird sondiert, wo noch zwei bis zehn weitere Containerbauten aus dem Boden gestampft werden können.

Sicherheit geht vor!

Doch selbst während der Ruhephase bleibt das Gebiet nicht verlassen: Über die Feiertage sorgten Sicherheitskräfte und Kameras dafür, dass nichts aus den Fugen geriet. Die begierig erwartete Eröffnung der Großunterkunft bringt zudem die Entlastung für die überfüllten Sporthallen des Gymnasiums Miesbach mit sich, die nun dringend freigezogen werden sollen, berichtete MSN. MSN hebt hervor, dass die Suche nach Lösungen und Verträgen mit Generalunternehmern in vollem Gange ist.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Warngau wandelt auf neuen, ambitionierten Pfaden. In wenigen Wochen stehen große Veränderungen an, die nicht nur das Bild des Kreisgeländes prägen werden, sondern auch signifikante Auswirkungen auf die lokale Infrastruktur und die Alltagsrealität der dort lebenden Menschen haben dürften. Ein Neustart steht bevor, der viele Augen auf sich zieht!