Politik

US-Drohnenangriff in Syrien: Unbeabsichtigte Tötung eines Zivilisten – Centcom plant Verbesserungen

US-Militär-Einsatz in Syrien: Hochrangiger Anführer oder unschuldiger Schäfer?

Das US-Militär gab kürzlich bekannt, dass es bei einer Drohnenattacke in Syrien versehentlich einen Zivilisten getötet habe. Das eigentliche Ziel des Angriffs im Nordwesten Syriens sei es gewesen, einen hochrangigen Anführer der Terrormiliz Al-Kaida auszuschalten. Eine Untersuchung des US-Zentralkommandos ergab jedoch, dass das Ziel falsch identifiziert wurde und stattdessen ein Zivilist getötet wurde.

Laut einem Bericht der „Washington Post“ handelte es sich bei dem Opfer um einen Schäfer. Der Mann habe sich in einer ländlichen Region um seine Schafe gekümmert, als er von einer bewaffneten Drohne verfolgt und letztendlich getötet wurde. Diese Tragödie führte auch zum Tod mehrerer Schafe des Schäfers.

Das Zentralkommando der USA gab an, dass der Angriff im Einklang mit dem Gesetz über bewaffnete Konflikte und den Richtlinien des Verteidigungsministeriums durchgeführt wurde. Dennoch wurde festgestellt, dass es mehrere Punkte gibt, die verbessert werden müssen. Das Militär beabsichtigt, aus diesem Vorfall zu lernen und die Zielverfahren zu optimieren, um mögliche Schäden für die Zivilbevölkerung zu minimieren. Mehr als 40 Zeugen wurden im Zuge der Untersuchung befragt, obwohl aufgrund geheimdienstlicher Gründe keine weiteren Details bekannt gegeben werden konnten.

Lena Bauer

Lebt in Stuttgart und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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