Politik

UN-Generalsekretär warnt: Naher Osten am Abgrund

Der Nahe Osten in der Krise: Was sind die nächsten Schritte?

UN-Generalsekretär António Guterres hat den Angriff des Irans auf Israel verurteilt und drängt auf Deeskalation. Bei einer Sondersitzung des Sicherheitsrats in New York warnt er eindringlich vor einer weiteren Eskalation im Nahen Osten. Er betont, dass sowohl die Region als auch die Welt sich keinen weiteren Krieg leisten können und ruft zur maximalen Zurückhaltung auf. Guterres unterstreicht die gemeinsame Verantwortung, auf Frieden hinzuarbeiten und mahnt zur Entschärfung der Situation, um einen verheerenden großen Konflikt zu vermeiden.

Die Regierung des Vereinigten Königreichs erwägt zusätzliche Sanktionen gegen den Iran als Reaktion auf den Angriff. Außenminister David Cameron bestätigt die Möglichkeit weiterer Strafmaßnahmen und betont die bisherigen 400 Sanktionen sowie ein effektives neues Sanktionssystem. In ähnlichem Zusammenhang fordert der Unions-Politiker Jürgen Hardt eine Listung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation in der Europäischen Union. Er betont die Notwendigkeit einer verschärften Gangart in der Sanktionspolitik gegenüber dem Iran.

Frankreich verschärft als Reaktion auf die Eskalation im Nahen Osten die Sicherheitsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen. Mit Blick auf das bevorstehende Pessachfest und die angespannte Lage weist Innenminister Gerald Darmanin die örtlichen Behörden an, die Sicherheit an Orten, die von jüdischen Bürgern besucht werden, zu verstärken. Darüber hinaus spricht sich der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, für weitere Hilfen für Israel aus, um das Land nach dem Angriff zu unterstützen.

Lebt in Stuttgart und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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