Politik

Umfrage: Merkel und von der Leyen Hauptverursacher von Bürokratie in Deutschland – Habeck auf Platz 3

Eine repräsentative Umfrage unter 2.500 Bundesbürgern durch das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat ergeben, dass die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel und die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als Hauptverursacher von Bürokratie in Deutschland angesehen werden. Von der aktuellen Ampel-Regierung wird Bundeswirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck auf Platz 3 der Hauptverursacher genannt.

Die Befragten sehen vor allem CDU und CSU als Hauptbürokratietreiber, wobei knapp 40,7 Prozent die Union als hauptsächlich verantwortlich für die Bürokratie in Deutschland betrachten, gefolgt von den Grünen mit 28 Prozent und der SPD mit 16,2 Prozent.

Unter den Politikern wurden die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel und die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als Hauptverursacher von Bürokratie identifiziert. Die Altkanzlerin Angela Merkel führt mit 44,1 Prozent, gefolgt von Ursula von der Leyen mit 41,2 Prozent und Robert Habeck mit 35,9 Prozent der Stimmen.

INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben kommentiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit für die Union und die Ampel-Regierung, das Thema Bürokratie ernsthaft anzugehen und Maßnahmen zur Bürokratieentlastung zu ergreifen.

Die Umfrage wurde vom 8. bis 10. März 2024 durchgeführt und die Ergebnisse sind repräsentativ für deutsche Bundesbürger ab 18 Jahren. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verantwortung für Bürokratie vor allem der früheren Unionsführung und der EU-Kommissionspräsidentin zugeschrieben wird.

In der folgenden Tabelle sind die Ergebnisse der Umfrage zusammengefasst:

| Politiker | Prozent |
|-----------------------|---------------|
| Angela Merkel | 44,1 |
| Ursula von der Leyen | 41,2 |
| Robert Habeck | 35,9 |
| Olaf Scholz | 25,8 |
| Christian Lindner | 13,7 |
| Markus Söder | 9,2 |
| Friedrich Merz | 8,4 |



Quelle: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) / ots

Martin Schneider

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