Kriminalität und JustizPolitik

RAF-Terror: Festnahme von Klette könnte neues Licht in Ermittlungen bringen

In einer Pressemitteilung wurde bekannt gegeben, dass die "Rote Armee Fraktion" mehr als 30 Menschen ermordet hat, bevor sie sich 1998 auflöste. Einige der ehemaligen Terroristen stehen immer noch auf den Fahndungslisten und die intensive öffentliche Suche deutet darauf hin, dass die Ermittler ihnen dicht auf den Fersen sind. Die Festnahme eines der ehemaligen RAF-Mitglieder könnte ein Durchbruch gewesen sein, der neue Spuren für die Ermittler eröffnet. Es ist möglich, dass in Zukunft weitere Erfolge vermeldet und einige Fragen zum RAF-Terror beantwortet werden können.

Die "Rote Armee Fraktion" war eine terroristische Gruppierung in Deutschland, die in den 1970er Jahren für eine Reihe von Anschlägen und Morden verantwortlich war. Die Festnahme von Klette, einem ehemaligen Mitglied, könnte möglicherweise dazu beitragen, einige offene Fragen zu klären und die Geschichte des RAF-Terrors weiter zu beleuchten.

In der nachfolgenden Tabelle sind einige Fakten zu den Anschlägen und Morden der RAF aufgeführt:

| Jahr | Anschlag/Mord | Opfer |
|------|---------------|-------|
| 1974 | Anschlag auf den Springer-Verlag | 1 Toter, mehrere Verletzte |
| 1977 | Entführung und Ermordung von Arbeitgeberpräsident Schleyer | 1 Toter |
| 1977 | Selbstmord von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe im Gefängnis | 3 Tote |
| 1981 | Ermordung des Siemens-Managers Karl-Heinz Beckurts und seines Fahrers | 2 Tote |

Die Geschehnisse rund um die "Rote Armee Fraktion" haben Deutschland nachhaltig geprägt und die Festnahme von Klette könnte dazu beitragen, weitere Erkenntnisse über diese dunkle Zeit der deutschen Geschichte zu gewinnen.



Quelle: Straubinger Tagblatt / ots

Martin Schneider

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