Politik

Neue Sanktionen: USA und EU gegen den Iran

Neue EU-Sanktionen gegen den Iran: Auswirkungen und Hintergründe.

Nach dem iranischen Angriff auf Israel kündigte die US-Regierung neue Sanktionen gegen den Iran an. Sicherheitsberater Jake Sullivan verkündete, dass diese Maßnahmen das Raketen- und Drohnenprogramm des Irans sowie Unterstützer der iranischen Revolutionsgarden und das Verteidigungsministerium betreffen werden. Eine enge Koordination mit Alliierten, Verbündeten wie den G7-Staaten sowie den Spitzen von Demokraten und Republikanern im US-Kongress ist vorgesehen.

Außerdem plant die EU ebenfalls neue Sanktionen gegen den Iran. EU-Chefdiplomat Josep Borrell gab bekannt, dass weitere Strafmaßnahmen vorbereitet werden, um das Sanktionsregime zu erweitern und zu verschärfen. Die genaue Umsetzung der geplanten EU-Sanktionen wurde jedoch zunächst nicht spezifiziert. Es besteht somit eine globale Bestrebung zur Eindämmung der destabilisierenden Aktivitäten des Irans in der Region.

Die akute Situation im Nahen Osten hat zu internationalen Gesprächen geführt, darunter auch zwischen britischen Offiziellen und israelischen Führungskräften. Der britische Premierminister Rishi Sunak empfahl Israel Besonnenheit nach den iranischen Angriffen und betonte die Wichtigkeit, eine Eskalation zu vermeiden. Die internationale Gemeinschaft verfolgt daher eine diplomatische Antwort, um die Region zu stabilisieren und katastrophale Konsequenzen zu verhindern.

Zusätzlich zu den geplanten Sanktionen planen einige EU-Mitgliedstaaten eine Ausweitung der Maßnahmen gegen den Iran. Die EU möchte die iranischen Waffenausfuhren, einschließlich der Belieferung Russlands mit Drohnen, einschränken. Die bevorstehenden informellen Treffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union könnten daher auch Maßnahmen zur Ausweitung der Sanktionen gegen den Iran beinhalten.

Lebt in Stuttgart und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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