Politik

Kristi Noem: Politikerin sorgt mit Haustier-Tötung für Aufsehen in den USA

"Trumps potenzielle Vizepräsidentin schockiert mit Enthüllungen über tierische Vorfälle"

Die republikanische Gouverneurin des US-Bundesstaats South Dakota, Kristi Noem, sorgt mit einem neu veröffentlichten Buch für Aufsehen, in dem sie über das Töten ihres Hundes Cricket berichtet. Laut einem Bericht des britischen Guardian beschreibt Noem, dass sie Cricket für die Jagd auf Fasane trainieren wollte, aber das Tier zu ungestüm war und Wildtiere verscheuchte. Nachdem Cricket Hühner auf dem Grundstück eines Nachbarn gerissen und nach Noem geschnappt hatte, entschied sie sich, den Hund zu erschießen.

In dem Buch, das nächsten Monat in den USA erscheinen soll, betont Noem ihre Fähigkeit als Politikerin, auch unangenehme und schwierige Entscheidungen zu treffen, wenn nötig. Sie erwähnt auch eine Begebenheit mit einer aggressiven Ziege, die sie als „böse und gemein“ beschreibt und der sie ebenfalls entgegentrat. Diese Offenbarungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Noem als potenzielle Vizepräsidentschaftskandidatin an der Seite des ehemaligen Präsidenten Donald Trump gehandelt wird.

Die 52-jährige Politikerin hatte zuvor ebenfalls mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als sie sich nach dem Ende des Rechts auf Abtreibung in den USA in einem TV-Interview zum Schutz des ungeborenen Lebens äußerte. Diese kontroversen Themen könnten Auswirkungen auf Noems politische Zukunft haben, insbesondere im Zusammenhang mit ihrer Auswahl als Trumps mögliche Vizepräsidentschaftskandidatin. Trotz der Kritik seitens der Demokratischen Partei verteidigte Noem ihre Entscheidungen auf sozialen Medien und wies darauf hin, dass schwierige Situationen auf einem Bauernhof oft harte Entscheidungen erfordern.

Lebt in Stuttgart und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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