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Politik

Kolumbianischer Präsident Petro kündigt Abbruch der Beziehungen zu Israel an

Die Entscheidung des kolumbianischen Präsidenten und internationale Reaktionen: Kolumbien bricht diplomatische Beziehungen zu Israel ab

Bei einer Kundgebung zum Internationalen Tag der Arbeit in Bogotá kündigte der kolumbianische Präsident Gustavo Petro den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Israel an. Petro betonte die Bedeutung, nicht in ein Zeitalter des Völkermords und der Passivität zurückzufallen, insbesondere im Hinblick auf die Situation im Palästinensergebiet. Die Entscheidung, die diplomatischen Beziehungen zu Israel zu beenden, wurde vor dem Hintergrund der Solidaritätsbekundungen vieler Menschen weltweit mit dem palästinensischen Volk und insbesondere den Bewohnern des Gazastreifens getroffen.

Darüber hinaus hat die internationale Kritik an der israelischen Regierung zugenommen, wobei einige Gewerkschaftsmitglieder in den USA ihren Vorsitzenden dazu aufforderten, sich von der Unterstützung von US-Präsident Joe Biden für Israel zu distanzieren. In New York forderten Zehntausende Studenten und Arbeiter während der 1.-Mai-Demonstrationen Freiheit für Palästina. Die Entscheidung Kolumbiens, die diplomatischen Beziehungen zu Israel zu beenden, folgt auf ähnliche Schritte von anderen lateinamerikanischen Ländern wie Bolivien, Venezuela und Belize.

Bolivien war das erste lateinamerikanische Land, das im November 2023 die diplomatischen Beziehungen zu Israel abbrach, gefolgt von Venezuela und Belize. Die Beziehungen zwischen Bolivien und Israel waren auf dem Weg der Stabilisierung, bis die Regierung Morales 2009 die zwischenstaatlichen Beziehungen aufgrund israelischer Militäreinsätze im Gazastreifen abbrach. Diese jüngsten Entwicklungen zeigen eine zunehmende internationale Solidarität mit Palästina und verdeutlichen die Ablehnung bestimmter politischer Maßnahmen der israelischen Regierung.

Lena Bauer

Lebt in Stuttgart und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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