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Politik

Gerichtsverfahren gegen Donald Trump: Neue Geldstrafen gefordert

Das Geheimnis hinter der Forderung nach keinen Gefängnisstrafen

In New York wird derzeit ein Prozess gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump geführt. Die Staatsanwaltschaft hat zusätzliche Geldstrafen wegen Verstößen gegen ein Rede-Verbot gefordert. Trump wird vorgeworfen, wiederholt gegen die Anordnung verstoßen zu haben, öffentliche Äußerungen zu unterlassen, die Einfluss auf das Verfahren haben könnten. Der Richter Juan Merchan drohte Trump bereits mit einer Gefängnisstrafe bei weiteren Verstößen.

Die aktuellen Vorwürfe beziehen sich auf negative Aussagen gegen Zeugen, Geschworene und Staatsanwälte sowie gegen Familienmitglieder des Gerichts und der Staatsanwaltschaft. Trump hatte bereits eine Geldstrafe von 9000 Dollar aufgebrummt bekommen und wurde vor weiteren Verstößen gewarnt. Die Staatsanwaltschaft fordert nun weitere Geldstrafen für neue Verstöße. Diese richten sich gegen Michael Cohen, Trumps ehemaligen Anwalt, und die Jury.

Während des Prozesses äußerte sich Trump selbst zu seinem Unmut über die Situation und beklagte einen angeblich korrupten Richter. Die Gerichtsverhandlung beinhaltet Zeugenaussagen von Personen wie David Pecker, Rhona Graff und Gary Farro, die Einblicke in die angeklagten Machenschaften geben sollen. Weitere Zeugen wie Michael Cohen, Karen McDougal, Stormy Daniels und Hope Hicks werden in den kommenden Wochen erwartet. Es bleibt abzuwarten, ob Trump selbst im Prozess aussagen wird. Ein endgültiges Urteil wird voraussichtlich zwischen dem 31. Mai und dem 14. Juni erwartet.

Lena Bauer

Lebt in Stuttgart und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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