Politik

EU kündigt Finanzhilfen von einer Milliarde Euro zur Unterstützung von libanesischen Flüchtlingen aus Syrien an

Milliardenschwerer Flüchtlings-Deal: Wie die EU den Zustrom von syrischen Flüchtlingen aus dem Libanon stoppen will

Die Europäische Union plant, laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur, Finanzhilfen in Höhe von etwa einer Milliarde Euro, um den Zustrom von syrischen Flüchtlingen, die derzeit im Libanon leben, zu stoppen. Der Großteil dieser Gelder soll dazu dienen, das Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen im Libanon zu stärken. Darüber hinaus sind Mittel vorgesehen, um die Sicherheitsbehörden, Streitkräfte des Landes zu unterstützen sowie den Kampf gegen Schleuserbanden und Wirtschaftsreformen zu finanzieren. Zusätzlich soll die legale Migration gemäß den Plänen erleichtert werden.

Die Ankündigung des Unterstützungspakets wird Berichten zufolge für diesen Donnerstag erwartet, wenn Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Zyperns Präsident Nikos Christodoulidis den Libanon besuchen. Insbesondere die zyprische Regierung hat zuletzt die steigende Anzahl syrischer Flüchtlinge aus dem Libanon als untragbar kritisiert und ein Eingreifen der EU gefordert. Dieser milliardenschwere Flüchtlings-Deal zeigt das Bemühen der EU, die Situation der Flüchtlinge im Libanon zu verbessern und den Druck auf die Aufnahmeländer zu verringern.

Lena Bauer

Lebt in Stuttgart und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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